Bäume und Wälder als wichtige Klimaschützer

25. April 2021 |

Heute, am 25.4. ist der „Tag des Baumes" – am 21.3. war der Tag des Waldes. Der Wald in Deutschland, der 32 % der Landesfläche bedeckt, ist ein wichtiger Klimaschützer, weil er 14 % des CO 2-Ausstoßes der deutschen Volkswirtschaft bindet. Seit dem letzten Jahr bin ich in 5. Generation Eigentümer von zwei kleinen Waldflächen in Otersen. Hier will ich spätestens 2022 in Nachhaltigkeit, in Neuanpflanzungen und in den Umbau von reinem Kiefernwald in einen Mischwald investieren. Möglicherweise werde ich auch zwei Ackerflächen für Neuanpflanzungen von Mischwäldern nutzen – für die nächsten Generationen und als kleinen Beitrag zum Klimaschutz.

Von meinem Vater geerbt habe ich

  • 0,8 Hekter (ha) reinen Kiefernwald (60 Jahre alt)
  • 0,6 Hekter (ha) Laubwald mit Eschen und Erlen (82 Jahre alt).

in Otersen.

Den Kiefernwald will ich in einen Klima-resistenteren Mischwald mit Nadel- und Laubwald umbauen, mit neuen Buchen, Douglisien oder Küstentannen. Auf der folgenden Foto-Collage ist oben rechts unser Kiefernwald zu sehen. Links und rechts unten ist ein vor einigen Jahren zum Mischwald mit Buchen und Douglasien umgebauter Nadelwald zu sehen.

An meinem Laubwald gibt es eine freie Lichtung, die zur Aufforstung mit jungen Laubbäumen genutzt werden soll. Hier könnten unter anderem auch Roteichen angepflanzt werden. Aktuell lasse ich mich als Mitglied des Forstverbandes für den Landkreis Verden zu den geplanten Maßnahmen von Bezirksförsterin Christine Brückner aus Stemmen beraten.

Prüfen lasse ich auch die Option, zwei Ackerflächen zur Größe von 2,2 Hektar (= 22.000 qm) in einen neu angepflanzten Mischwald umzuwandeln.

 

Der deutsche Wald bindet jährlich übrigens 127 Millionen Tonnen Kohlendioxid (CO 2), das entspricht 14 % des CO 2-Ausstosses der deutschen Volkswirtschaft.

Die größten Waldflächen in Deutschland gibt es übrigens in

  • Bayern (2,6 Mio. ha Wald),
  • Baden-Württemberg (1,4 Mio. ha Wald) und
  • Niedersachsen (1,2 Mio. ha Wald)

In unserem kleinen Dorf Otersen gibt es 332.900 qm Wald (33,2 ha).

Mann / Frau muss meines Erachtens aber nicht Eigentümer mehr oder weniger großer Waldflächen sein, um einen Beitrag zum Klimaschutz leisten zu können. Jeder einzelne Laubbaum auf dem eigenen Grundstück ist ein Klimaschützer und sorgt im direkten Wohnumfeld für ein gutes Mikro-Klima, für gefilterte „frische Luft". Zusätzlich bereichern Bäume auch unser Ortsbild. Dafür lohnt es sich dann auch, im Herbst das Laub zu harken 😉

 

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